Der Wert
Wahrer Reichtum

Nicht alles, was glänzt, ist Gold.

Viele Dinge scheinen groß,
Vieles scheint sehr wichtig.
Oft ist es die Täuschung bloß,
Oft ist es nur nichtig.

Wen kümmert Mode, Auto, Haus,
Was brauch ich das zum Leben?
Wie Lampenlicht – macht man es aus,
So bleibt nicht viel zu geben.

So ward für jene, die es schätzten,
Und nichts andres kannten,
Die Welt ein leerer Ort sofort,
In Sehnsucht sie verbrannten.

Viele Dinge scheinen klein,
Viel erscheint uns nichtig.
Ist´s auch hier die Täuschung rein?
Mag denn dies sein wichtig?

Simple Dinge, Freude, Lächeln,
Ohne Preis von hohem Wert.
Sachen, die uns klein erscheinen,
Doch durch alle Zeit bewährt.

Muss ein Mann denn groß erscheinen?
Muss ruhmvoll sein, was er da tut?
Muss ein jeder applaudieren?
Nö.

Es wird gesagt, sehr oft und laut,
Und scheinbar kommt es doch nie an:
Reichtum bezieht sich nicht auf Zeugs,
Haltet euch an Wahres ran.

Nicht alles, was Gold ist, glänzt.