Der folgende Text wurde von
Ashura (ehemals seiryu) angefertigt und stellt eine Zusammenfassung der frühen Geschichte von Square dar, d.h. im Konkreten von der Zeit der Entstehung bis zum Ende der 80er Jahre. Vor allem die, die erst durch ein späteres Final Fantasy auf Square aufmerksam geworden sind, sollte das Ganze von daher recht interessant sein. Danke auch noch mal an Ashura, der uns den Text für SquareNet zur Verfügung gestellt hat.

Alles begann im September des Jahres 1983, als der in Shikoku ansässige Elektronik-Konzern Denyuusha in Tokyo eine spezielle Abteilung zur Entwicklung von Computer-Software einrichtete. Der Name dieser Abteilung: Square. Zur selben Zeit studierte ein junger Mann namens Hironobu Sakaguchi an der Universität von Yokohama Elektro-Informationstechnik. Sakaguchi, der während seiner Studienzeit schon öfters Spiele für den Apple II programmiert hatte, träumte davon, einmal ein eigenständiges Spiel speziell für den japanischen Markt zu entwickeln. So kam es, dass Sakaguchi in der neu gegründeten Software-Abteilung der Firma Denyuusha ein Angebot für einen Teilzeitjob annahm.

Anfang der 80er Jahre war das vorherrschende Genre auf PCs noch das Adventure. So ist es nicht verwunderlich, dass auch Sakaguchis erstes Spiel mit dem festen Ziel entwickelt wurde, die damals (vor allem für den Apple II) erhältlichen Adventures zu überbieten. Das Spiel kommt schließlich im Oktober 1984 unter dem Titel "The Death Trap" auf den japanischen Markt. Leider hat das Spiel einige Macken, vor allem der viel zu hohe Schwierigkeitsgrad schreckt die Spieler ab. Zirka ein halbes Jahr später versucht sich Square an einem Nachfolger. "Will ~The Death Trap II~" erscheint im April 1985 für japanische PCs. Das Spiel weiß vor allem durch seine für die damalige Zeit genialen Animationen zu begeistern. Besonders die Hauptheldin des Spiels sorgt mit einer Gestik, die selbst Falcoms legendären Ys II Konkurrenz macht, für großes Aufsehen. Leider hat das Spiel aber das gleiche Problem wie sein Vorgänger - es ist viel zu schwer!


Nach diesem eher schwachen Start in den Computermarkt versucht Square, neue Wege einzuschreiten und erhält schließlich im Juni 1985 von Nintendo die Lizenz für die Produktion von Famicom-Spielen. Sechs Monate später erscheint das allererste Videospiel von Square. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen hatte man sich aber dazu entschieden, kein selbst entwickeltes Spiel zu veröffentlichen. Stattdessen setzte man "Thexder", ein Shooting-Game der Firma Game Arts, für das Famicom um. Mit diesem Schritt hatte sich Square aber absolut keinen Gefallen getan. Thexder war vor allem durch sein neuartiges "Lock-On-System" unter japanischen PC-Spielern sehr beliebt. Bei der Famicom-Version ging die Umsetzung dieses Systems aber völlig in die Hose, wodurch sich Square den Ärger vieler Thexder-Fans zuzog.
Nach diesem zweiten großen Misserfolg sah es um die Zukunft der kleinen Entwicklungsabteilung namens Square nicht besonders gut aus. Man hielt sich mit den Umsetzungen von Spielen anderer Firmen über Wasser. Ende 1985 bzw. Anfang 1986 erschienen die Umsetzungen von Dragon Slayer (Falcom) und Alien 2 (Activision) für MSX und japanische PCs. Zwischendurch wurden nochmals zwei Adventures veröffentlicht:

Cruise Chaser Blassty (April 1986) erinnert zwar optisch stark an frühere Adventures von Square, inhaltlich überraschte es aber mit einer Vielzahl an Rollenspielelementen. Ob es nun mehr ein RPG ist oder ein Adventure, darüber lässt sich streiten, trotzdem verdient das Spiel aus heutiger Sicht besondere Beachtung, da es den ersten Ausflug ins Rollenspiel-Genre für Square darstellt. Allerdings ist die Story des Spiels noch im SF-Bereich angesiedelt, was angesichts der damaligen Popularität der Gundam-Serie aber nicht weiter verwunderlich ist. Für das Mecha-Design wurde sogar extra die Firma Nippon Sunrise (Produktionsstudio von Gundam) verpflichtet. Dass das Spiel aber trotz der graphischen Präsentation und des interessanten Genre-Mixes mehr oder weniger floppte, lag wieder mal an den für Square typischen Design-Patzern. Durch fehlende Orientierungsmöglichkeiten gerieten z.B. die Ausflüge ins Weltall zum absoluten Glücksspiel. Zudem gab es grobe Bugs(!) im Kampfsystem. Das ganze Spiel machte einen ziemlich unfertigen Eindruck.
Das zweite eigenständig entwickelte Spiel des Jahres 1986 war wieder ein reines Adventure-Spiel. Es erschien im Juli unter dem schlichten Titel "Alpha".
Dieses Spiel hätte eigentlich ein großer Erfolg für Square werden können. Grafik und Animation waren besser den je, die weibliche Hauptperson Criss eroberte sofort die Herzen der japanischen Spieler und auch das eigentliche Spiel war recht ordentlich. Doch natürlich gab es auch wieder einen entscheidenden Bug - diesmal im System. Eine falsche Handlung führte nicht selten dazu, dass man das Spiel nicht mehr durchspielen konnte. In Verbindung mit dem nach wie vor sehr hohen Schwierigkeitsgrad ein echter Spielspaß-Killer. Insgesamt kann man das Spiel aber nicht als Flop bezeichnen. Es hatte durchaus seine Fans.
Im September des gleichen Jahres erscheint noch mal ein Spiel, welches den vielversprechenden Namen "King's Knight" trägt. Square selbst bezeichnete es von Anfang an als RPG - in Wirklichkeit war es aber nicht mehr als ein durchschnittliches Action-(bzw. Shooting-)Game.
Zeitgleich mit diesem Release kam es zu einem der bedeutendsten Schritte in der Geschichte von Square. Der damalige Abteilungsleiter Masafumi Miyamoto kauft die komplette Entwicklungsabteilung Square von ihrer Mutterfirma (Denyuusha) auf und gründet Square Co. Ltd. Sakaguchi, der inzwischen fest eingestellter Mitarbeiter war, wurde zum Direktor der Planungs- und Entwicklungs-Abteilung. Da die Stärken von Square noch hauptsächlich im Bereich von PC-Adventures lagen, kam eine Entwicklung von Nintendo gerade zur rechten Zeit. Das Famicom Disc System ermöglichte durch großen Speicherplatz, wiederbeschreibbare Discs sowie die Möglichkeit, Spiele auf mehrere Discs zu verteilen, optimale Voraussetzungen für Square, um wie gewohnt technisch aufwendige Spiele zu produzieren.
Der Grundstein für die Disc-System-Entwicklung wurde aber schon etwas früher geschaffen. Am 14. Juli 1986 wurde nämlich die sog. DOG gegründet. DOG steht für Disc Original Group. Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Zusammenschluss von sieben japanischen Software-Firmen, die alle aus dem PC-Bereich stammten. Folgende Firmen waren beteiligt:

Square
Micro Cabin
Thinking Rabbit
Carry Lab
System Sacom
Crystal Soft
M.A.C. (Hummingbird Soft)
Square übernahm die Leitung dieses vielversprechenden Bündnisses. Alle Spiele wurden auch über Square vertrieben. Die meisten dieser Firmen sind mittlerweile verschwunden, zur damaligen Zeit waren es aber ausnahmslos namhafte Software-Firmen. Insofern ist es geradezu erstaunlich, dass ausgerechnet Square in diesem Bündnis die Führungsrolle übernahm.
Insgesamt wurden unter dem DOG-Label 11 Spiele veröffentlicht. Da Square den Vertrieb aller DOG-Titel übernahm, werden diese oft fälschlicherweise Square zugeschrieben. In Wirklichkeit kamen aber nur zwei (bzw. drei) Spiele wirklich von Square. Die folgende Liste zeigt, welche DOG-Spiele von welcher Firma entwickelt wurden:
Square:
-Suishou no Dragon
-Tobidase Dai Sakusen
-Apple Town Monogatari (leicht veränderte Umsetzung des Activison-Spiels "Little Computer People")
Micro Cabin:
-Akuu Senshi Raijin
Thinking Rabbit:
-Jikai Shounen Met Mag
Carry Lab:
-Hao-kun no Fushigi na Tabi
System Sacom:
-Cleopatra no Mahou
Crystal Soft:
-Kariin no Ken
Hummingbird Soft:
-Deep Dungeon
-Deep Dungeon II
-Moon Ball Magic
Das DOG-Bündnis sah nach einer glänzenden Zukunft für Square aus. In der japanischen Zeitschrift Famitsu wurde in der News-Sektion sogar zeitweise eine eigene DOG-Rubrik eingeführt. Leider führten aber ständige Verzögerungen und das Ende des Famicom Disc Systems dazu, dass DOG sich irgendwann still und heimlich wieder auflöste. Das letzte DOG-Spiel (Moon Ball Magic) wurde im Juli 1988 veröffentlicht.
In der Zwischenzeit hatte sich Square aber natürlich nicht nur auf das DOG-Label verlassen.
1987 erscheint mit "Genesis" das vorerst letzte PC-Game von Square. Interessanterweise handelt es sich dabei zum ersten Mal um ein richtiges RPG.
Auf dem Famicom wagt man sich mit Highway Star (Racing) und JJ (Shooting) auch mal an neue Genres. Doch auch diese mehr oder weniger innovativen Spiele konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass Square zu dem Zeitpunkt noch keinen einzigen Hit produziert hatte.
Schon ein Jahr nach der Gründung von Square Co. Ltd. war die finanzielle Krise kaum noch zu überwinden. Um den drohenden Konkurs abzuwenden, musste Square darum alles auf eine Karte setzen. So wurden alle verfügbaren Kräfte für ein letztes großes Projekt mobilisiert. Der eineinhalb Jahre zuvor durch Dragon Quest ausgelöste Rollenspielboom kam Square gerade recht. Sakaguchi hatte schon früher einige Erfahrungen mit amerikanischen Rollenspielserien wie Wizardry oder Ultima gemacht. Obwohl er das Erscheinungsbild dieser Spiele eher seltsam fand, war er von dem Prinzip begeistert und wollte dieses auf den japanischen Markt übertragen. Nun hatte er die Gelegenheit dazu. Da es möglicherweise Sakaguchis letztes Spiel werden würde, entschied er sich für den dramatischen Namen Final Fantasy. Um das Erscheinungsbild kümmerte sich der bekannte Künstler Yoshitaka Amano, für die Musik war der heute schon legendäre Composer Nobuo Uematsu zuständig. Da die technische Umsetzung von aufwendigen Rollenspielen damals noch sehr schwierig war, holte man sich sogar extra Hilfe aus dem Ausland: Der gebürtige Iraner Nasir Gebelli, der sich durch seine revolutionäre Programmiertechnik bereits in der Apple-Szene einen Namen gemacht hatte, sollte in den kommenden Jahren zum Hauptprogrammierer von Square werden, da der 6502-Prozessor im Famicom dem des Apple II sehr ähnlich war. Am 18. Dezember 1987 kam Final Fantasy schließlich auf den japanischen Markt. Zu dieser Zeit war bereits der zweite Teil der Dragon-Quest-Reihe erschienen und der Release des dritten Teils stand kurz bevor. Zwar konnte Square mit Final Fantasy nicht im Geringsten an der Vormachtstellung von Enix kratzen, mit den geschätzt 590.000 verkauften Einheiten konnte die Firma aber mehr als zufrieden sein. Der Grundstein für den heutigen Erfolg von Square war gelegt und die finanzielle Krise erst mal überwunden.
Im folgenden Jahr kümmerte sich Square hauptsächlich um den Vertrieb von DOG-Titeln. Durch neue Technologien in der Cartridge-Entwicklung starb die Famicom Disc aber langsam aus. So erschien der dritte Teil der Deep-Dungeon-Serie als normale Famicom-Cartridge, obwohl das Spiel eigentlich noch aus dem DOG-Bündnis stammt und von Hummingbird Soft entwickelt wurde. Erst im Dezember 1988 erscheint wieder ein "richtiges" Square-Spiel. Mit "Hanjuku Hero" wagt sich Square zum ersten Mal an ein Fantasy-Strategie-Spiel. Der Schwerpunkt der Handlung liegt bei diesem Titel aber eindeutig auf Slapstick. Hanjuku Hero war in Japan recht erfolgreich, vier Jahre später wurde es sogar noch mal für das Super Famicom neu aufgelegt.
Nur 15 Tage später, am 17. Dezember 1988, erschien schließlich der Nachfolger zu Squares bisher erfolgreichstem Titel. Final Fantasy II überraschte mit einem völlig neuen System und einer für die damalige Zeit erstaunlich gut ausgearbeiteten Story, bei der die Charachtere auch erstmals so etwas wie eine Persönlichkeit besaßen. Leider entpuppte sich das neuartige System aber als nicht ganz ausgereift. Wer das Spiel auf normalem Weg spielte, musste sich über viel zu langsam ansteigende Charakterwerte ärgern. Später stellte sich heraus, dass man mit nicht ganz fairen Mitteln praktisch schon zu Beginn unsterblich werden konnte.

Final Fantasy II verkaufte sich in Japan ca. 760.000 Mal. Es ist aber trotzdem der Teil der Final-Fantasy-Serie, der wohl bei seiner Veröffentlichung am wenigsten Eindruck hinterlassen hat. Richtig einen Namen machen konnte sich die Serie erst ca. eineinhalb Jahre später, als der dritte Teil für das Famicom erschien...
Auch 1989 brachte Square lediglich zwei Spiele auf den Markt. Im November erschien mit "Square no Tom Sawyer" Squares erstes Famicom-Rollenspiel neben Final Fantasy. Der Firmenname wurde mit in den Titel genommen, da bereits Anfang des Jahres von der Firma Seta ein Spiel namens "Tom Sawyer no Bouken" erschienen war. Inhaltlich war Squares Lizenzspiel aber eher ein Rückschritt. Das Spiel ist eigentlich eine Aneinanderreihung von Bildschirmen, die aus der Seitenansicht zu sehen sind. Die recht simplen Kämpfe laufen hingegen in der aus Dragon Quest bekannten Frontalansicht ab. Da das Spiel auf dem gleichnamigen Roman basiert, kann man logischerweise auch keine Square-typische Story erwarten. Insgesamt gesehen ein recht dürftiger Square-Titel.

Das letzte Spiel von Square, welches in den 80er Jahren veröffentlicht wurde, war dann aber wieder ein echtes Highlight. Nachdem Nintendo im April 1989 mit dem Game Boy erfolgreich das "tragbare Famicom" eingeführt hatte, stürzte sich Square sofort auf die Entwicklung für dieses neuartige System und brachte schließlich am 15. Dezember unter dem Titel "Makaitoushi SaGa" das allererste RPG überhaupt für eine Handheld-Konsole heraus. Das Spiel, das laut Director Akitoshi Kawazu in einer frühen Entwicklungsphase auch mal den Arbeitstitel "Final Fantasy Gaiden" trug, hatte (fast) alles, was man bereits von den "großen" Final-Fantasy-Titeln gewohnt war. Das Spielsystem ist auch deutlich von Final Fantasy II inspiriert, wobei Square aber offensichtlich aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hatte und ein System präsentierte, das zwar auf den ersten Blick etwas seltsam erscheint, nach kurzer Gewöhnungsphase aber durchaus interessant werden kann. Neben Tetris trug SaGa 1 auch maßgeblich zum Erfolg des Game Boys bei. SaGa sollte in den kommenden Jahren noch zwei Nachfolger bekommen und sich schließlich mit der "Romancing SaGa"-Reihe auf dem Super Famicom als eigene Serie etablieren. Square konnte nach "Final Fantasy III" und dem darauffolgenden Wechsel auf Nintendos Super Famicom endlich mit der bis dahin erdrückenden Übermacht von Enix und Dragon Quest konkurrieren...
Hier endet der Überblick über die Anfänge von Square. Was in den Neunzigern passierte, dürfte wohl ohnehin den meisten bekannt sein. Für die, die zu faul sind, so einen langen Text durchzulesen, sind nachfolgend noch mal alle Square-Spiele von '84 bis '89 aufgelistet (die Daten entsprechen dem japanischen Prinzip, d.h. "Jahr.Monat.Tag"). Der Text danach betrifft angekündigte Square-Spiele, die es leider nie bis zum Verkauf geschafft haben.
| Datum |
Titel |
System |
| 1984.10.?? |
The Death Trap |
PC-8801, PC-9801, FM-7 |
| 1985.04.?? |
Will ~The Death Trap II~ |
PC-8801, PC-9801, FM-7, X1 |
| 1985.12.19 |
Thexder |
Famicom |
| 1985.12.?? |
Dragon Slayer |
MSX |
| 1986.??.?? |
Alien 2 |
PC-8801, PC-9801, MSX |
| 1986.04.?? |
Cruise Chaser Blassty |
PC-8801, PC 9801, X1 |
| 1986.07.?? |
Alpha |
PC-8801, PC-9801, FM-7, X1 |
| 1986.09.18 |
King's Knight |
Famicom, MSX |
| 1986.12.?? |
King's Knight Special |
PC-8801, X1 |
| 1986.12.15 |
Suishou no Dragon |
Famicom Disc |
| 1986.12.19 |
Deep Dungeon |
Famicom Disc |
| 1987.??.?? |
Genesis |
PC-8801 |
| 1987.03.12 |
Tobidase Dai Sakusen |
Famicom Disc |
| 1987.04.03 |
Apple Town Monogatari |
Famicom Disc |
| 1987.05.01 |
Hao-kun no Fushigi na Tabi |
Famicom Disc |
| 1987.05.30 |
Yuushi no Monshou (Deep Dungeon II) |
Famicom Disc |
| 1987.07.03 |
Jikai Shounen Met Mag |
Famicom Disc |
| 1987.07.24 |
Cleopatra no Mahou |
Famicom Disc |
| 1987.08.07 |
Highway Star |
Famicom |
| 1987.10.02 |
Kariin no Ken |
Famicom Disc |
| 1987.12.07 |
JJ |
Famicom |
| 1987.12.18 |
Final Fantasy |
Famicom |
| 1988.05.13 |
Deep Dungeon III |
Famicom |
| 1988.07.12 |
Akuu Senshi Raijin |
Famicom Disc |
| 1988.07.12 |
Moon Ball Magic |
Famicom Disc |
| 1988.12.02 |
Hanjuku Hero |
Famicom |
| 1988.12.17 |
Final Fantasy II |
Famicom |
| 1989.11.30 |
Square no Tom Sawyer |
Famicom |
| 1989.12.15 |
Makaitoushi SaGa |
Game Boy |
Angekündigte Square-Spiele, die aber nie erschienen sind:
Titel: 3156corocoro
Genre: ?
System: PC-8801, PC-9801
Über diesen Titel ist fast nichts bekannt. Wurde von Square zwar angekündigt, jedoch wurden nicht mal Screenshots gezeigt.
Titel: Amtrack
Genre: Simulation
System:: PC-8801, PC-9801, X1, FM-7
Simulation in Stil von "A Ressha de Ikou!" (A-Train) von Artdink, allerdings nicht ganz so ernst. Hätte eine Sensation werden können, da es noch vor A-Train angekündigt wurde.
Screenshots existieren.
Titel: Seiken Densetsu
Genre: RPG
System:: Famicom Disc
Hier hatte sich Square wohl ein bisschen übernommen. Angekündigt wurde ein Rollenspiel-Epos, das sich über fünf Teile (insgesamt 10 Discs!) erstrecken sollte. Obwohl es Screenshots gab und sogar fleißig Werbung dafür gemacht wurde, brachte Square nicht einen einzigen Teil tatsächlich heraus. Gerüchten zufolge wurden einige Elemente später im gleichnamigen Game-Boy-Spiel verwendet.
Titel: Excalibur
Genre: Action-RPG
System: Famicom Disc
Ein Action-RPG mit Seitenansicht. Wurde als Beginn einer dreiteiligen Serie angekündigt. Mehr als ein paar Screenshots in einigen Zeitschriften sind es aber dann doch nicht geworden.
Titel: Chicago Connection
Genre: Adventure
System: Famicom Disc
Detektiv-Spiel im Amerika der 30er Jahre. Obwohl bereits über die Story einiges bekannt war, gab es, soweit ich weiß, nicht einen einzigen Screenshot dazu zu sehen.
Titel: Hispahni
Genre: Action-RPG
System: Famicom Disc
Ein weiteres Spiel, welches über die Planungs-Phase nicht hinaus kam... Soviel ich weiß, existieren keine Screenshots.
Titel: Dark Side of the Moon
Genre: Action-RPG
System: Famicom Disc
Siehe Hispahni. Angeblich sollte es um den Kampf der Welt des Lichtes und der Welt der Dunkelheit gehen. Es wurden definitiv keine Screenshots veröffentlicht.
Titel: Adventure Special
Genre: Adventure
System: Famicom Disc
Ein "Point and Click"-Adventure mit SF-Story. Die damals gezeigten Screenshots waren aber lediglich einige Grafiken aus Squares PC-Spiel "Alpha", die für das Famicom neu gezeichnet wurden. Höchstwahrscheinlich wurde aus dem Projekt später "Suishou no Dragon".
Titel: Final Fantasy IV
Genre: RPG
System: Famicom
Es gilt als ziemlich sicher, dass die Entwicklung des vierten Teils der Final-Fantasy-Serie für das Famicom schon ziemlich weit fortgeschritten war. Ursprünglich wollte Square wohl Teil IV für das Famicom und kurz darauf Teil V für das Super Famicom veröffentlichen. Schließlich wurde dann aber nur ein Spiel daraus. Auch die Grafik von Final Fantasy IV, die eigentlich nur knapp über dem Famicom-Niveau lag, spricht für diese Theorie. Gerüchten zufolge soll es eine ROM-Version des 8-bit-FFIV im Internet geben, höchstwahrscheinlich sind dies aber tatsächlich nur Gerüchte...
Mehr Infos zu Final Fantasy IV auf dem Famicom findet ihr in einem separaten Special.
Von Ashura