Kettcar - Genauer betrachtet
Und wir kamen oben an, so nach hunderttausend Stufen.
Und irgendjemand sagte: „Wow!“ – ich sagte nichts mehr.
Hundert Meter über allem, hielt den Atem an,
und ich tauchte, sank hinein, in dieses Meer aus Lichtern.
Überwältigt, staunend, schweigend und auch leise irritiert.
Hey, verdammt, das ist ein Spielfilm, das hat jemand inszeniert.
Und nichts ist mehr romantisch, wenn man’s genauer betrachtet,
und dann beginnt der Verteilungskampf, oh, und hallo Angst,
dich kriegen sie auch noch.
Also komm schon, Großhirn, wünsch mir Glück:
Von A nach B und nicht zurück.
Der lange, lange Weg vom Nichts ins Licht,
ganz egal, ob es hält, was es verspricht.
Nicht, dass ich das hier besser wüsste:
Erkannt, verramscht, vorbei.
Nicht, dass ich das hier besser wüsste,
als ob ich es müsste.
Und eimerweise Eindruck gegen tröpfchenweise Einsicht,
und würde sagen, was das soll jetzt, wenn ich wüsste, wie es ist.
Selbst die Landung ging in Ordnung, das kennt man ja auch anders,
denn da wird sonst nicht gekleckert, sondern aufgeschlagen.
Und die Luft bleibt wo sie ist und der Rest geht in die Lungen.
Hallo Ursache und Wirkung, kommt zusammen, seid umschlungen.
Und ich warf einen letzten Blick, einen letzten Blick zurück,
nahm die ersten Stufen zurück zum Boden, dachte:
„Pathos FM, das wird ein gutes, gutes Leben.“
Also komm schon, Großhirn, wünsch mir Glück...