Muff Potter - Das Ende vom Lied
Küss mich heftig, bitte, damit ich etwas spür.
Lass uns prügeln gegen die Langweile, selbst wenn ich dabei verlier.
Sag irgendetwas Geiles, das nur wir verstehen,
wie’s halt immer ist.
Du wirst niemals sterben, solange meine Welt sich dreht,
bis ich mich verpiss.
Und die Lügner aus Bauwagen-"Zusammenhängen",
und die Bullen die mich packen, und die Prolls vom Schützenfest,
und der Rest von dieser beschissenen Rasse Mensch
sind nichts gegen dich, wenn du bei mir bist.
Nun sitz ich hier wieder allein, mit Samiam on my mind,
und alles dreht sich im Kreis.
Kann keinen Gedanken zu Ende führen, nur die Angst alles zu verlieren,
wobei ich eins noch immer weiß:
Diese Pisser, die uns alles verbieten wollen,
und der Penner vom Arbeitsamt, und der Vermieter, der mich stresst,
und der Rest von dieser beschissenen Rasse Mensch
sind nichts gegen dich, egal wo du jetzt bist.
Durch die Jalousien strömt die Nacht in mein Zimmer
und die Ampel sendet orange-orange-orange.
Nur ich und der Nebel und die Lava in mir drin
und der Mond, der am Himmel wartet –
und er hat Recht:
Langsam wird es Zeit für den heißen Brei.
Ich versuch’s jetzt, pass auf:
Du bist nur ’ne handvoll Leute und ein kleiner Haufen Dinge, der täglich schrumpft, aber irgendetwas wächst von "ich kann dich gut leiden" zu "ich liebe dich".