Planlos - Schmerz
Mein Blick geht zu den Sternen,
der Himmel tobt.
Verloren in Gedanken mach ich die Augen zu.
Ich tauche ein in’s Leere,
in dunkle Tiefen,
in’s Jahr meiner Geburt.
Ich höre Stimmen flüstern,
kann den Winter riechen,
und weiß, dass es sich lohnt – weil ich’s wissen will!
Ich hör mich schreien,
ein tiefer Schmerz, der in mir weint.
Jahre, die ich lebte,
ziehen sekundenschnell vorbei.
Und doch find ich keine Antwort
auf die Frage, wer ich bin.
Auf der Suche nach Erlösung,
auf der Suche nach dem Sinn.
Stunden werden ewig sein,
Nächte, Tage gehen vorbei.
Doch eines bleibt mir ganz bestimmt:
Der Schmerz, den ich seit Jahren fühl!
Er umklammert meine Seele,
er verdunkelt jedes Licht,
er tötet all die Hoffnung –
und irgendwann tötet er auch dich!
Alles was bisher geschah,
alles was ich sah
stieß mich weiter weg von dem,
der ich einmal war.
Und keinem konnt ich es erklären.
„Es war nie leicht, dir zuzuhören!“
Den letzten Schritt,
vielleicht ist’s besser,
ihn zu gehen?
Stunden werden ewig sein...