Planlos - Träume
Mit einem Grinsen im Gesicht schlaf ich nachts ein,
ich weiß genau, in meinen Träumen wirst du bei mir sein.
Ich stell mir vor, wie du blutig am Boden liegst,
mit einer Axt im Kopf und von Schüssen durchsiebt.
Es ist ein Traum, in dem du mein Opfer bist,
völlig hilflos, auch wenn es unfair ist.
Du wirst gefoltert, solang bis du um Gnade schreist,
so das du lernst, was „treu sein“ heißt.
Und jede Nacht träum ich den gleichen Traum,
blutbefleckt liegst du vor mir.
Du liebst einen anderen, ja ich glaub es kaum.
Jetzt wirst du bestraft dafür.
Träume in der Nacht,
in denen du mein kleines Opfer spielst.
Träume in der Nacht,
ich seh dich hilflos und ganz blutverschmiert.
Träume in der Nacht,
in denen du mein kleines Opfer spielst.
Träume in der Nacht,
in denen du am Morgen nicht erwachst.
Noch heute denk ich häufig an die Zeit mit dir,
denn bis vor kurzem gehörtest du zu mir.
Doch alles das ist heute längst Vergangenheit,
du liebst ’nen anderen, für mich bleibt keine Zeit.
Doch nachts in meinen Träumen um Mitternacht,
wenn in mir das kalte Grauen erwacht,
stell ich mir vor, wie du blutig am Boden kniest,
wie du bettelst und flehst, dass ich dich nicht erschieß.
Träume in der Nacht...