Slime - Genug
Wie hätte ich jemals daran zweifeln können,
dass du auch hier bist?
Ich hatte dich noch nicht gekannt,
und schon sehnsüchtig vermisst.
Es ist so, wie wenn etwas völlig undenkbar –
plötzlich dann gedacht.
Und morgen oder später ist das,
was mich am wenigsten interessiert heut’ Nacht.
Ich will, was ich seh,
ich will, was ich hab’,
was ich habe ist genug.
Ich grab mich hinein in diesen Wind,
der von überall her weht.
Und keine Stunde, keine Minute,
Sekunde vergeht.
Meine feste Überzeugung
seh’ ich in deinem Gesicht.
Und alle Fragen, alle Zweifel
kenn ich nicht.
Ich will, was ich seh’...
Ich stell mir vor: Das Grauen wär’
zu sterben im Gefühl des falschen Lebens.
Wenn ich jetzt sterben müsste,
in diesem Augenblick,
mein Herz würd sagen: „Richtig!“
Ich will nicht mehr zurück.
Ja, ich hab Erde im Mund
und es riecht nach Salpeter.
Ich hab keinen Grund
und fragen tu ich später.
Ich will, was ich seh’...