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Preview
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Dino Crisis
Optisch und spielerisch überzeugend mauserte sich "Dino Crisis" zu einem der erfolgreichsten Playstation-Titel. Jetzt ist die Schonzeit auch für Dreamcast-User zu Ende - auf zur Dino-Hatz!
Dinomäßige Spannung, rauflustige Raptoren und gediegene Rätsel. "Dino Crisis" gehört zu den Games, die einen Spieler dauerhaft an die Konsole fesseln können! Auf der PSX überzeugend, wirkt die DC-Version leider mehr wie ein liebloser Aufguß.
Dabei ist das Spiel an sich eine runde Sache. Spielheldin Regina ist Mitglied einer Spezialeinheit. Eigentlich sollte ihr neuer Job ein Spaziergang werden: einen totgeglaubten Wissenschaftler von einer Insel "nach Hause" holen, kein Problem, oder?
Schon bald aber stößt sie mit ihren beiden Kameraden auf übelst zugerichtete Leichen. Ansonsten wirkt der Forschungskomplex auf der Insel menschenleer, was aber nicht heißt, dass er etwa ausgestorben wäre. Um das Geheimnis zu lüften, kämpft und rätselt sich Regina durch die Einrichtung.
Die Action ist eher bieder - Dinos sind nun mal nicht so unheimlich wie Zombies - aber die im Spielverlauf zunehmenden Rätsel tun gut und können ein ums andere Mal ziemliches Kopfzerbrechen bereiten.
Die Dreamcast-Version stellt fast eine 1:1-Umsetzung der PSX-Version dar. Die Auflösung wurde zwar erhöht, die Texturen aber sind nicht verbessert worden. Da für "Dino Crisis" auf der PSX neben den üblichen geränderten Hintergründen für die Kameraführung eine Echtzeit-Engine eingesetzt wurde, hatte das Spiel ein zusätzliches atmosphärisches Highlight auf Kosten der grafischen Detailtiefe vorzuweisen.
Auf Dreamcast zählt dieses Argument nicht mehr! Die Technik wurde nicht verfeinert und die Kamerafahrten kommen dadurch auffallend schlecht rüber. Ein paar neue Spielmodi oder Bonus-Räume wären der DC-Version auch nicht schlecht bekommen, aber auch hier leider Fehlanzeige.
Aus einem PSX-Highlight wird leider "nur" ein Silberstreif am Dreamcast-Horizont.
Jw/se
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