 |
|
Preview
|
|
|
Elf Freunde müsst ihr sein
Niemand lässt sich gerne sagen, er sei ein Bedienungsanleitungsleser. Also muss die Spielsteuerung eben mühsam erlernt werden. (Nach einigen Matches schauen wir dann doch bei den Optionen vorbei). Schnell ist aber etwa der lebenswichtige Kurzpass identifiziert und es wird ebenso einfach wie mühelos zum Sprint angesetzt. Es fällt aber unangenehm auf, dass sich die Spieler nur sehr schwer vom Ball trennen. Es dauert zum Teil quälend lange, bis endlich der Nebenmann angespielt wird. Wer sich den Ball hart in der Abwehr erarbeitet hat, verzweifelt oft, weil er nicht schnell nach außen klären und einen Konter aufbauen kann. Seine Fingernägel leiden auch darunter.
Da der Kurzpass bzw. Doppelpass bei unserer Belegung mit dem "fairen" Stören identisch ist, kommt es öfter zu der unangenehmen Situation: Ein Abwehrrecke unterbindet energisch den Angriff, kickt den Ball zu einem Mitspieler, der aber wegen des hektischen Tastengeklappers beim Stören den Ball als Doppelpass sofort wieder in die Gefahrenzone zurückspielt. Des einen Leid...
Steht auf, wenn ihr Dreamcaster seid
Gut - genug genörgelt. Von diesen marginalen Hemmnissen abgesehen, ist UEFA Dream Soccer das erste Fußballspiel, dass mich wirklich schnell und nachhaltig begeistern kann. Es dauert zwar das eine oder andere Match, bis etwa der knifflige Schuss aus der zweiten Reihe erlernt ist (wie Kollege Bleich sicherlich bestätigen kann, harr, harr), aber dann fluppt der Ball durch die eigenen Reihen, das es eine wahre Freude ist. Direktes Weiterleiten, Flanken, Kopfbälle, Fallrückzieher, Grätschen - selbst der FC Bleich wirkt schnell brasilianischer als die sandigen Sambakicker auf irgendeinem Strand (bis auf die Kartenstatistik). Grafisch ohne eine Spur des Zweifels hatte ich das Gefühl, hier einen echten Elfmeter verwandeln zu dürfen.
zurück...
|
|
|
|