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Review
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MDK 2
Sein Name ist Kurt. Hausmeister Kurt. Er kommt wieder. Und er hat noch jemanden mitgebracht. Die Jungs von Shiny hatten mit dem ersten "MDK" einen ebenso bizarren wie erfrischenden Third-Person-Shooter abgeliefert. "MDK 2" für Dreamcast, diesmal von BioWare, übernimmt die Tradition des unverwechselbaren, kruden Leveldesigns und des altgedienten Spielprinzips. Außer Kurt Hectic steuert ihr seine Kumpane Doc Hawkins und Cyberhund Max im Kampf gegen die außerirdischen Megaschurken mit solch illustren Namen wie "Shwang Shwing". Aber mal ehrlich, obwohl die Level dem Zocker als eine einzige Augenorgie entgegen flackern, und die Engine alles wunschlos serviert, fragt man sich, wie die Designer schlafen, was sie Träumen und welche Drogen sie nehmen.
Gut, es geht um die Rettung der Welt. Mal wieder - aber nicht so wichtig. Wichtig ist dagegen, das sich tausende von Aliens unseren Helden entgegenstellen und die Bosse richtig groß, spektakulär und mies sind. Eigentlich ist "MDK 2" richtig old school. Kurt, ausgerüstet mit einem Lederanzug, der so aussieht als hätten sich Gaultier und Giger nach einer durchwachten Nacht auf einen Kompromiss geeinigt, springt, rennt und schießt sich durch atemberaubende Level, die zum Feinsten gehören, was durchgeknallte Programmierer je auf die Beine gestellt haben. Der Doc muss sich hingegen viel mehr auf seinen Verstand und ausgefallenere Waffen wie zum Beispiel den guten alten Atomtoaster verlassen. Der nikotinsüchtige Max wiederum hat vier Arme und kann es dementsprechend krachen lassen.
Damit keine Missverständnisse aufkommen: MDK 2 ist kein Comic! Das Spiel ist hart. Und ich meine HART! Frustrationstoleranz ist angesagt, aber jeder Fuchs hat schon immer nach den hohen Trauben geschnappt.
Grafik: 9/10
Sound: 8/10
Handling: 7/10
Gameplay: 7/10
Gesamt: knapp 9/10
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