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25.10.2004: Neuigkeiten aus dem Quartier |
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Ich hab das Gefühl, diese Szene-News verkommen langsam zu einer Werbe-Anzeige für das Quartier... Aber was soll's, immerhin gibt es heisse Neuigkeiten: |
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07.10.2004: Voting des Screen-Contests am Laufen |
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*werbungmach* |
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25.09.2004: Screen-Contest im Quartier |
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Zur Zeit gibt es sowieso wenige News aus der Maker-Szene, und so "missbrauche" ich die Szene-News mal, um Werbung für meinen Screen-Contest im Quartier zu machen, auch wenn der mit dem RPG Maker eigentlich nichts am Hut hat. Es geht darum, einen möglichst atmosphärischen oder actionreichen Screenshot in einem Nicht-Maker-Spiel zu machen. Wer am Ende gewinnt, können alle Member des Quartiers per PM mitentscheiden. Das Regelwerk und noch mehr Infos findet ihr natürlich im » Screen-Contest-Thread «. |
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26.08.2004: "Aldaran" Demo Release |
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Lange haben wir darauf gewartet, nun ist es vollbracht: Die erste Demo zu dem Monster-Projekt "Aldaran", an dem 10 Leute um KillatHome seit knapp 8 Monaten arbeiten, ist endlich released! Es versteht sich von selbst, dass bei diesem Team wirklich was ordentliches dabei rausgekommen ist. Man sehe sich nur mal die beeindruckenden Screens an. Die Demo, Screens und weitere Infos gibt es natürlich auf der offiziellen Homepage » aldaran-online.de «. |


Es ist schon eine Weile her, seitdem Grandy, Libra und Dankwart das Land von Wahnfried befreit haben. Und doch scheint Unheil in der Luft zu lauern. Nachdem Grandy nach einem Besuch bei Dankwart nicht zurückgekehrt ist, macht sich Libra auf die Suche nach ihm. (Entnommen von rpg-maker.com)
"Unterwegs in Flüsterburg" ist eine Parodie auf den Top-Hit "Unterwegs in Düsterburg", bei der die Charakter und die Story gnadenlos über den Tisch gezogen werden. Allerdings war das auch schon alles. Denn spielerisch hat "UiF" mit "UiD" nichts gemeinsam. "Unterwegs in Flüsterburg" ist eine Sache für sich. Man kann es im weitesten Sinne als Jump'n'Run bezeichnen, jedoch auch nicht als Jump'n'Run im klassischen Stil. Hier kann man zum Beispiel nicht immer springen, sondern nur wenn man am Rand einer Plattform steht und auf die nächste rüber springen möchte oder wenn man unter einer höheren Ebene steht, auf die man hochspringen kann, zum Beispiel um Gegnern auszuweichen. Das ist nämlich meistens gefordert. Aber auch ungewöhnliche Aufgaben, wie das Ausweichen von Fischen im U-Boot oder das Erklettern einer Ranke im richtigen Moment, um nicht vom Wind hinuntergeweht zu werden, gibt es. Solche Aufgaben werden nicht am Anfang einmal in einem Tutorial-Level erklärt, sondern extra vor jedem Level. Zwischen den Leveln gibt es dann selbstablaufende Szenen, die die Story weiterspinnen. Danach kann der Spielstand gespeichert werden und es geht zum nächsten Level. Am Ende jeder Welt (besteht aus 3-4 Leveln) wartet ein Endboss.

Einen Bericht über "Unterwegs in Flüsterburg" zu schreiben ist extrem schwierig. Als erstes muss ich mal lobend das erfrischend andere Spielprinzip erwähnen. Hier erwarten einen schöne Geschicklichkeits-Prüfungen, die so umgesetzt wurden, dass sie auch mit dem RPG Maker gemacht gut funktionieren. So gibt es zum Beispiel keine Probleme beim Springen, was sonst in mit dem Maker erstellten Jump'n'Runs aufgrund der begrenzten technischen Möglichkeiten meistens der Fall ist. Auch gestalten sich die Aufgaben relativ abwechslungsreich. So sieht man den Helden mal horizontal von Plattform zu Plattform springen, ein anderes Mal wieder vertikal nach oben, unten, links und rechts klettern oder sogar im U-Boot tauchen. Das einzige Prinzip, das in fast jeder Aufgabe vorkommt, ist das Ausweichen von Gegnern. Der Schwierigkeitsgrad ist gut ausgeglichen, wobei einige Level wiederum viel zu einfach sind. Gut geordnet sind sie in dem Fall auch nicht, es kommt schon vor, dass sich ein späteres Level als viel einfacher als eines der ersten herausstellt. Hinzu kommt, dass man bei den Endbossen manchmal gar nicht kapiert, was überhaupt zu tun ist. Die eine oder andere Hilfestellung würde hier ein gelegentlich zwanghaftes Öffnen des Spiels mit dem RPG Maker unnötig machen. Auch störend sind die Witze, die meistens nicht wirklich zum Lachen sind. An manchen Textstellen wurden sogar Chatter-Sprache verwendet und Smilies eingesetzt, was ja wohl in einem Spiel absolut nichts zu suchen hat. Daran merkt man schon, dass das Spiel eigentlich nur für die Forum-Mitglieder gedacht ist.
Kommen wir nun zu Grafik und Sound. Beim Mapping wurden hauptsächlich Grafiken aus den "Mario"-Spielen verwendet, aber auch eigene, nicht immer sehr ansehnliche, sind dabei. Schon so manches Mal läuft man über hässliche grüne Böden mit roten Kreisen als Verzierung, was dazu eben nicht gut passt. Der Sound ist immer unauffällig und eher im Hintergrund, was man aber durchaus als positiv betrachten kann. Sehr übel dagegen sind die Facesets, die des Öfteren gar nicht zu den Charakteren passen. Bei manchen Charakteren hat zum Beispiel das dazu gehörige Faceset-Gesicht eine ganz andere Haarfarbe oder -Länge, was sehr unschön ist. Hier wäre es besser gewesen, wenn ganz auf Facesets verzichtet worden wäre.
Zum Technischen dieses Spiels gibt es nicht viel zu sagen, da ein Kampfsystem und ein Menü natürlich gänzlich fehlen. Nur ist "UiF" leider nicht ganz bugfrei. Zum Beispiel hätte auf die Level-Auswahl-Map verzichtet werden können, da man sowieso immer nur das aktuelle Level spielen kann. Startet man eines der älteren Level erneut, tritt meist irgendein Fehler auf oder man muss sich bei einem Sieg die bereits gesehenen Zwischensequenzen nochmals ansehen. Die Story ist sehr umfangreich und gut ausgeklügelt. Eigentlich für ein RM2k Spiel sehr gut. Allerdings passt sie zu "UiF" einfach nicht. Das Genre und die Storyline liegen sehr weit auseinander. Ganz klar hat hier der Autor gehofft, durch eine gute Story Pluspunkte zu sammeln, jedoch sammelt er bei mir damit eher Minuspunkte. Denn wenn teilweise sogar Story-Szenen in der Seiten-Perspektive vorkommen, fragt man sich wirklich, was das soll. Und jetzt der größte Wermutstropfen an diesem ungewöhnlichen Spiel: Die Story-Szenen dauern so lange und die Level so kurz, dass man mehr guckt als spielt. Und das wirkt sich gewaltig auf den Langzeitspaß aus. Abbrechen kann man die teilweise 5-10 Minuten dauernden Sequenzen nicht, auch wenn man eigentlich nur spielen will und einen die Story gar nicht interessiert. Das nervt gewaltig. Ganz klar wäre hier weniger mehr gewesen. Ich hätte es sogar am Besten gefunden, wenn dieses Spiel gar keine Story hätte. Dann käme man mehr zum Spielen. Wobei keine Story bei einer Parodie auf ein Spiel, das sehr viel Story hat, natürlich nicht geht. Sprich: Man hätte das Spiel besser anders nennen, die Story komprimieren oder ganz weglassen und sich mehr auf den Spielerischen Part konzentrieren sollen. Dabei wäre sicher mehr rausgekommen als eine Parodie, die nicht wirklich eine ist. So bekommt man immer noch ein nettes Spiel für Zwischendurch, aber keinen Top-Hit.

Das ist die Level-Auswahl-Map der Eiswelt.

Hier eine Szene aus einer der vielen Zwischensequenzen.

Dies ist eines der ersten Level. Den Augen links muss ausgewichen werden.
Wenn man die langatmigen Story-Sequenzen nicht mitzählt, bekommt man hier ein nettes Minispiel mit abwechslungsreichen Leveln für Zwischendurch.
»Positiv
Ungewöhnliches Spielprinzip
Abwechslungsreiche Aufgaben
Gut ausgeglichener Schwierigkeitsgrad
»Negativ
Viel zu lange Zwischensequenzen, auf die verzichtet werden könnte
Einige kleine Bugs
Teils unschöne Grafiken oder unpassende Facesets

»Grafik - 6/10
Schöne "Mario"-Grafiken, aber oft auch Selbstgemachtes, was nicht immer gut aussieht. Störend sind vor allem die oft total unpassenden Facesets.
»Mapping - 6/10
Der Hintergrund ist immer schön abwechslungsreich gemappt, wird ins Spiel aber leider nie oder selten einbezogen. So kann man bei den Jump'n'Run-Leveln meistens nur nach links oder rechts gehen, was die Möglichkeiten sehr begrenzt. Optisch kann man aber nichts sagen.
»Sound - 9/10
Soundeffekte gibt es nicht sehr viele, diese sind aber auch nicht unbedingt nötig. Die Musik ist gut gewählt und wird nie als störend empfunden.
»Atmosphäre - 7/10
Mit der Atmosphäre ist das immer so eine Sache bei Minispielen: Ist sie überhaupt vorhanden? Ist sie bei Minispielen nötig? Zumindest kann man sagen, dass die Story-Sequenzen durchaus atmosphärisch sind. Ein Kontrast zu den meist ernsten Szenen sind dann immer die farbenfrohen Level, die aber zumindest ein bisschen an "Mario" erinnern.
»Story - 7/10
Die Story ist eigentlich sehr gut, das heißt sehr umfangreich und ausgeklügelt, mit vielen Wendungen. Klischees gibt es eigentlich kaum. Insofern hätte die Story hier schon 9 oder 10 Punkte verdient. Aber in diesem Fall muss ich mit einberechnen, wie gut sie zum Spiel passt. Und da wäre weniger wohl mehr gewesen. Denn meistens empfindet man die langatmigen Sequenzen, die einen hauptsächlich vom Spielen abhalten und zu einem Jump’n’Run nicht gerade gut passen, nur als nervig. Deshalb gebe ich hier nicht die volle Punktzahl sondern nur 7 Punkte.
»Spieltiefe - 7/10
Die Geschicklichkeit ist in den vielen unterschiedlichen Aufgaben durchaus gefragt. Viele Interaktionsmöglichkeiten gibt es aber leider nicht. So bleibt einem meistens nur nach links gehen, nach rechts gehen und springen oder eben nach links, rechts, oben oder unten irgendwo entlang klettern. Trotzdem schafft man die meisten Level nicht nach dem "Renn-durch"-Prinzip, muss sich also schon etwas anstrengen.
»Langzeitspaß - 5/10
Die vielen Level machen schon Spaß. Allerdings sind viele zu einfach oder zu schwer und die langen Story-Sequenzen, die man nicht überspringen kann, halten einen die meiste Zeit vom Weiterspielen ab. Einfach mal zwischendurch zocken ist also so gut wie nicht drin. Und die Motivation sinkt auf Dauer auch.
»Schwierigkeitsgrad - 7/10
Meistens gut ausgeglichen, jedoch sind einige Level so leicht, dass man sie gleich beim ersten Versuch schafft, ein paar andere wiederum einen Tick zu schwer. Und nach der Reihenfolge von leicht nach schwer sind sie auch nicht unbedingt geordnet. Richtig unfair wird es aber nie, sodass man eigentlich auch nie an seinem Scheitern verzweifelt. Insgesamt gut.
»Technik - 3/10
Ein Menü gibt es nicht, wäre aber bei den Leveln schon sinnvoll gewesen, um das Spiel unterbrechen oder abbrechen zu können. Auf der Level-Auswahl-Map wird es nicht benötigt, da muss man eben wissen, dass man das Spiel mit der F12-Taste beenden kann. Leider ist "UiF" auch nicht ganz bugfrei. Zum Beispiel kann man ältere Level nicht nochmal spielen, weil meistens ein Fehler auftritt, was die Level-Auswahl-Map überflüssig macht. 

by DaSteve