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Grandia Xtreme
Kampfszene
Das Spiel: Die Details zu Grandia Xtreme verdichten sich langsam. Vor einiger Zeit hatte sich Enix mit 15% bei Game Arts, dem Erfinder einiger bekannter Rollenspiele, allem voran der Lunar Reihe und natürlich auch der Grandia Reihe, eingekauft. Eine der daraus entstehenden Früchte ist nun Grandia Xtreme, der neueste Teil der Grandia Reihe. Warum das Spiel Grandia Xtreme und nicht Grandia III genannt ist, wird klar wenn man sich das Spielprinzip vor Augen führt. Im Gegensatz zu den Vorgängern liegt bei Grandia Xtreme nämlich der Schwerpunkt weniger bei der Story, sondern vielmehr bei dem was man aus Spielen wie Diablo oder ähnlichem kennt, nämlich Waffen, Dungeons, gegner und Schätze. So ist auch die Geschichte in Grandia Xtreme mehr oder weniger schnell erzählt. Vor geraumer Zeit soll ein Ereignis namens "Spirits' Wild Run" einen Krieg zwischen zwei benachbarten Ländern verursacht haben. Man selbst soll nun versuchen hinter das Geheimnis dieses Ereignisses zu kommen. Der Hauptcharakter im Spiel ist ein hochtalentierter Schwertkämpfer namens Evan, der höchst unfreiwillig der Armee beigetreten ist. Zusammen mit seinen zwei Mitstreitern Caramine und Brandol und seinem Kommandanten Kroitz wird er schon auch bald auf seine erste Expedition in eine alte Ruine geschickt. Doch kann man dem Kommandanten wirklich trauen?

Wie es sich für ein Hack'n Slay RPG á la Diablo gehört sind die Dungeons alle sehr groß, über mehrere Stockwerke verteilt und voller Schätze, aber auch Monster, Fallen und sonstigen Gefahren. Im Gegensatz zum schon genannten Vergleichsspiel werden die Dungeons aber nicht zufällig generiert, sondern bleiben immer gleich. Grandia Xtreme verwendet eine modifizierte Variante des schon aus den Vorgängern bekannten Mana Egg Systems. Mittel dieser wundersamen Eier ist es euch möglich Zaubersprüche zu lernen. Im Gegensatz dazu existieren natürlich auch wieder diverse Schriftrollen, von denen ihr alle nicht-magischen Skills erlernen könnt. Was nun neu ist, ist dass ihr aus dem Zusammenführen zwei elementarer Mana Eggs ein neues Mana Egg eines völlig neuen Elements erschaffen könnt. So wird aus einem Level 1 Flare Egg und einem Level 1 Stone Egg ein Level 2 Lava Egg. Und wer Wind und Wasser vermischt erhält als neues Element Nebel. Außerdem ist es möglich die Level der Eier aufzustufen. Eine Kombination zweier Level 1 Eier ergibt ein Level 2 Ei. Ein Level 2 Ei und ein Level 1 Ei ergeben ein Level 3 ein usw. bis zur Stufe 6. So sind mit sechs Leveln und sechs Elementen insgesamt 36 Arten von Mana Eggs möglich. Ebenfalls aus den Vorgängern übernommen ist der Ablauf der Kämpfe. Man hat im Prinzip noch das gleiche Semi-Echtzeit Kampfsystem, mit seiner Zeitleiste mit den markanten Punkten wo man seine Kommandos eingeben kann und ab wann sie ausgeführt werden. Auch ist es hier wieder in den Kämpfen wichtig wo man auf dem Kampffeld steht, da man auch hier wieder gezwungen ist, u.U. um einen Gegner herumzulaufen, um einen anderen Gegner zu erreichen, was im Extremfall zu viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Nun aber wieder zu den Unterschieden. Wie schon aus anderen Hack'n Slay Rollenspielen bekannt gibt es auch die obligatorische Stadt vor dem Dungeon. Hier findet man eigentlich alles was man braucht. Ein Waffenladen für alle Bedürfnisse, ein Magiegeschäft für alle Bedürfnisse, ein Platz zum Ausruhen und Speichern usw. In diese eine Stadt, die alles hat kehrt ihr dann auch immer wieder zurück. Später soll es dann auch noch eine zweite Stadt geben, die sich aber technisch gesehen nicht wesentlich von der ersten Stadt unterscheidet.

Wer dann wieder in ein Dungeon zieht nimmt sich auch wirklich etwas vor. Die Verliese und Ruinen sind alles andere als leicht, und an ihrem Ende wartet ein meißt sehr mächtiger Endgegner. Was wirklich erschwerend hinzukommt ist, dass man innerhalb der Dungeons nicht abspeichern kann, das geht nur in der Stadt. Wenn man also recht geschwächt schon kurz vom Endgegner steht, muss man sich überlegen nicht vielleicht doch wieder zur Stadt zurrückzugehen, um sich zu stärken und seine Erfahrungen abzuspeichern. Wer das jedoch tut sollte wissen dass damit alle in den Dunbgeons besiegten Monster wieder neu Generiert werden, wodurch das ganze Spiel, diesmal mit einer hoffentlich etwas stärkeren Truppe, von vorne losgeht. So nach und nach erforscht und prügelt ihr euch dann damit von Dungeon zu Dungeon, wobei ihr im Laufe des Spiels Gelegenheit erhaltet insgesamt acht Charaktere spielen zu können.


Hersteller: Game Arts, Enix
Lokalisation: Enix (USA)
System: PlayStation 2
Erscheint: Erschienen (Japan)
Erschienen (USA)
Unbekannt (Europa)

   
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