Der
Nachfolger von Tecmos PSone-Prügler
Dead or Alive wartet mit genialer Grafik,
riesiegen Arenen mit meheren Ebenen und
spektakulären TAG-Combos auf. Ob
das Beat`em noch mehr zu bieten hat, lest
Ihr in unserem Test.
Die
grafische Präsentation ist einfach
gigantisch. Die detaillierten Kämpfer,
deren realistische Animationen den Spieler
begeistern, kämpfen sich durch 12
riesige 3D-Arenen mit mehreren Ebenen.
Dieses Feature hat natürlich auch
Auswirkungen auf die Taktik des Spielers.
Schließlich kann es entscheidend
sein, den Gegner mit einem entscheidenen
Move vom Balkon zu stürzen.
Neben
den Bewegungen glänzen die Charaktere
auch durch ihre grundverschiedenen Kostüme.
In keinem Konkurrenztitel trifft man auf
detailliertere und bei den weiblichen
Kampfkünstlerinnen auch freizügigere
Kostüme.
Die
optisch grundverschiedenen Locations glänzen
durch überragende Lichteffekte. Überall
trifft man auf Licht- und Schatteneffekte,
die Schauplätze wie Burgen, Winterlandschaften
oder Waldlichtungen elegant ausleuchten.
Bei genaueren Hinsehen fallen die grandiosen
Texturen an Böden und Wänden
auf.
Im
Vergleich zu Soul Calibur fällt die
Musik in DoA2 ein wenig ab. Sie lässt
nicht so eine Atmosphäre entstehen,
sondern begleitet das Spielgeschehen "nur"
unauffällig.
Dagegen
sind die japanischen Kommentare der Charaktere
vor und nach den Kämpfen sehr stimmungsvoll.
Alles in allem wirkt die aber Musik keinesfalls
störend und unterlegt die schnelle
Kampfaction solide.
Das
Gameplay ist für Einsteiger und Profis
gleichermaßen interessant. Zunächst
fällt auf, dass DoA2 im Vergleich
zur systemübergreifenden Konkurenz
eine simplere Padbelegung besitzt. So
können Schläge, Tritte, Blocks
und sogar Würfe mit je einer Taste
ausgeführt werden. Für spektakuläre
Combos müssen dementsprechend auch
weniger Buttons betätigt werden.
Durch den Einbezug der 3D-Arenen wird
das Kontersystem des Games aufgewertet.
Wer einmal von einem Gegner an die Wand
gedrängt wurde und sich mit einem
spektakulären Konter aus der Klämme
gekämpft hat, weiß wovon ich
spreche.
Die
Besonderheiten von DoA2 sind neben den
verschiedenen Ebenen die TAG-Combos, in
denen zwei Akteure eines Teams einen Gegner
besonders brutal vermöbeln. In diesen
2 vs 2 geht es also besonders zur Sache.
Besonders bei Duellen mit vier menschlichen
Spielern spielt dieses Feature seine Stärken.
Ansonsten
hält sich DoA2 an die Genretypischen
Modi. Neben einem Story-Modus könnt
Ihr euch u.a. in einem Time-Attack- und
einem Versusmodus austoben. Besonders
schade ist dabei, das nur einige mickrige
Kostüme für jeden Charakter
freigespielt werden können. Dadurch
sinkt natürlich die Motivation, sich
näher mit den Singelplayer-Modi auseinanderzusetzen.
Die
Multiplayermodi sind für mich wesentlich
interessanter als die Gegenparte für
den Einzelnen. Die schon beschriebenen
TAG-Combos tragen sicher dazu bei. Leider
sind die Fights mit mehr als 2 Spielern
auf eine Spielebene beschränkt.
Pro
& Contra:
+
Grafischer Meilenstein
+
Tolle
TAG-Combos
+
Arenen
auf mehere Ebenen verteilt
+
Sowohl
für Einsteiger als auch für
Profis geeignet
-
Kaum
freispielbare Extras
Kommentar:
Mit
Dead or Alive 2 bringt Tecmo einen Beat'em
Up der Extraklasse auf SEGA's Konsole.
Ob es allerdings besser ist, als Soul
Calibur wage ich aber zu bezweifeln. Schließlich
hat mich der Einzelspielermodus in Namco's
Meisterwerk einfach länger gefesselt.
Trotzdem
sollten beide Titel in keiner Spielesammlung
fehlen. Vor allem für diejenigen,
die schnelle Action und Multiplayer-Duelle
lieben.