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Startseite » Die Konsole: Lebenslauf

Von den ersten Gerüchten eines Saturn-Nachfolgers bis zur Produktion der letzten 500 Konsolen: Im Laufe der Zeit wollen wir den "Lebenslauf" der Konsole vorstellen ! 

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Mai 1998:  Präsentation der Hardware

Nach monatelangen Gerüchten über einen Saturn-Nachfolger, präsentierte SEGA das Gerät, das die Traditionsfirma wieder zurück an die Spitze des Konsolengeschäftes führen sollte. Vor allem die technischen Daten und das eingebaute Modem sorgten für Staunen unter der versammelten Fachpresse.

Dabei stellten die Verantwortlichen klar, dass die Hauptprobleme des Saturn durch geschickte Architektur vermieden werden sollten. Deswegen verwendete SEGA eine abgespeckte Windows CE Version, die das Ausführen von Programmen wie Visual C++ ermöglichte, um den Herstellern ein einfacheres Programmieren zu gewährleisten. Außerdem wurde Dreamcast, anders als der Saturn, zeitgemäß auf 3D-Spiele optimiert. 

SEGA setze den japanischen Releasetermin der Konsole pünktlich im November '98 an, während sich westliche User ein Jahr gedulden mussten, um das begehrte Stück Hardware in Händen zu halten.

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September 1998:  ECTS in London (oder Sonic schlägt zurück)

Die ECTS '98 in London wurde von SEGA genutzt, um Pressevertretern aus aller Welt anhand einer unfertigen Version von "Sonic Adventure" die technischen Möglichkeiten des Dreamcast aufzuzeigen. 

     

Dank der hochauflösenden Texturen, unglaublichen Detailfülle und der 60 frames pro Sekunde überflügelte das Action-Jump'n'Run die damalige Konkurrenz optisch um Längen.  

Neben den ersten positiven Spielerfahrungen, sorgte SEGA mit weiteren Neuigkeiten für Gesprächsstoff.  

- 300 Entwicklerteams aus aller Welt sollten die Konsole  mit hochwertigen Spielen unterstützen. 

- Die Ankündigung, die VMU gleichzeitig als Radar oder Mini-Gameboy fungieren zu lassen, bewies SEGA's Mut zu Innovationen.

- Das eingebaute Modem sollte in Europa serienmäßig mit 33k ausgestattet werden.

- Der europäische Release wurde zum Unmut der europäischen auf den September '99 gelegt.

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November 1998: Dreamcast startet in Japan

Am 27. November begann für die Japaner das Abenteuer Dreamcast. Die 150.000 Konsolen gingen schon in den ersten Tagen für ¥29,800 (ca.490 DM) über die Ladentische.  

Zu den 4 Launchtitel gehörten Virtua Fighter 3, Pen Pen Tricelon, Godzilla Generations und July. Vor allem die grandiose Arcade-Umsetzung von Virtua Fighter 3 trug dazu bei, dass SEGA einen gelungenen Verkaufstart in Japan feiern konnte. Bis Jahresende erschienen dann u.a. Tophits wie Sonic Adventure, Evolution und Blue Stinger. 

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Mai 1999: E3 in Los Angeles

Auf der E3 '99 wurde erstmals eine breitere Spielepalette gezeigt. Neben den aus Japan bekannten Hits wie Sonic Adventure oder Virtua Fighter 3tb wurden auch neue Hoffnungen wie Soul Calibur, House of the Dead 2 oder Hydro Thunder vorgestellt. Insgesamt war die Messe ein riesiger Erfolg für SEGA, weil weder Sonys PlayStation, noch der Nintendo64 mit Dreamcast mithalten konnten. Die ersten Gerüchte um einen Playstation-Nachfolger verdichteten sich... 

Neben den Spielen wurden die Planungen zum Nordamerika-Launch offenbart. Die Konsole sollte am 9. September für akzeptable 199$ in den Läden stehen und mit einem 56k Modem ausliefert werden. 

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Juli 1999:  Arsenal London bewirbt Dreamcast

Ab der Spielzeit 99/00 sponserte SEGA den englischen Spitzenclub Arsenal London. Mit der Partnerschaft wollte SEGA auf die Marke "Dreamcast" aufmerksam machen. 

Der Vetrag belief sich auf 3 Jahre und galt als einer der größten der Premier League. Neben Arsenal wurden auch weitere europäische Größen wie Deportivo La Coruna unterstützt.

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August 2000:  SegaNet startet in den USA + Preissenkung

Erst seit Ende August '00 konnten SEGA-Fans in Nordamerika Onlinegaming genießen. Dank der Flatrate, die für 21,95 US-Dollar/Monat angeboten würde, konnten die Spieler Highlights wie Quake 3 Arena, Phantasy Star Online NHL 2k1 und NBA 2k1 ausgiebig zocken.

Neben dem Start von SegaNet bließ SEGA mit einer Preisoffensive zum Angriff auf die kommende Konkurrenz von Sony. Neukunden konnten die Konsole nun ab 149 US-Dollar erwerben. Vorher hatte das Gerät im Vergleich satte 249,- Dollar gekostet.

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