Die
grafische Präsentation des Spielgeschehen
lässt sich kurz & knapp als fernsehreif
beschreiben. Egal ob Spieler, Publikum
oder die Basketballarenen: alles wirkt
so, wie es der Sportfan aus Fernsehübertragen
gewohnt ist.
Beginnen
wir zuerst mit den Akteuren. Sie gleichen
dank Lizenz ihren echten Ebenbildern bis
auf das kleinste Detail. Vor allem bekannte
Korbjäger wie Shaq O`Neill oder Alan
Iversen sind sofort zu identifizieren.
Noch überzeugender wirken nur die
genialen Animationen. Egal ob Slam Dunk,
Steal oder Drippling: täuschend echte
Mannöver sorgen für staunende
Gesichter.
Die
optischen Glanzlichter sind aber die grandiosen
Replays. Gelungene Aktionen werden in
Großformat noch einmal gezeigt und
zeigen aus den unterschiedlichsten Perspektiven
die Spielzüge.
Da
der anspruchsvolle Spieler aber auch Wert
auf die Darstellung der Umgebung achtet,
wurden die Arenen der Teams detaillgetreu
nachgebildet. In spektakulären Kamerafahrten
zu Beginn jedes Matches kommt dieses Schmankerl
zur Geltung. Zwar entarnen sich die Zuschauer
in manchen Kamerafahrten als billige "Pappständer",
doch dies ist schon der einzige, minimale
Kritikpunkt, der dem Spieler ins Auge
fällt.
Ansonsten
kommen auch die Reservisten und die Coaches
auf den Bänken nicht zu kurz. Dank
aufwendiger Animationen verhalten sie
sich so, wie es sich für ein nervenaufreibendes
Match gehört. Applaus für gelungene
Aktionen, unruhiges auf und ab laufen
und Unverständniß bei Schiedsrichterentscheidungen.
Abschließend
bleibt zu sagen, dass NBA2k zwar aus heutiger
nicht mehr die Basketballreferenz in Sachen
Grafik ist, sich aber nicht vor aktuelleren
Titel auf anderen Konsolen verstecken
muss.
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