Im
Gegensatz zum Vorgänger steht
Abwechselung im Vordergrund. Durch den
Einbau der Mech-Kämpfe und den
erweiterten Schatzsucharealen bleiben
die "Kampagnen" der beiden
Parteien jederzeit interessant und
vermögen mit unterschiedlichen
Aufgabenstellungen zu begeistern.
Doch
das eigentliche Herzstück des Spiels
bleiben die Actionstages mit Sonic
bzw. Shadow. Diese Abschnitte überzeugen
durch irrwitziges Tempo der Charaktere
und das einfallsreiche Leveldesign,
welches mit eingebauten Loopings oft
an schwindelerregende
Achterbahnfahrten erinnert. Vor allem
nach erwerb einiger Upgrades wie dem
"Light Dash" hebt sich der
Titel von anderen Genrevertretern ab.
Nach
solchen Erlebnissen kommen
Erholungsphasen in Form von Levels mit
Knuckles bzw. Rouge entgegen. Hierbei
handelt es sich um die aus Teil 1
bekannten "Suchlevels", in
denen wertvolle Kristalle, die an
verwinkelten Stellen der Karte
versteckt oder gar verbuddelt sind,
anhand eines Detektors gefunden werden
müssen. Dieser funktioniert ungefähr
wie ein Mienendetektor: Je nach Nähe
zum Objekt leuchtet der Sender auf dem
Bildschirm auf und zeigt die
Entfernung an.
Die
Stages mit Tails und Dr. Eggman sind
eindeutig von den in Japan so
beliebten Mechabenteuern à la
"Amored Core" inspiriert.
Dies ist aber nicht weiter schlimm,
denn das zerstören ganzer
Polygonwelten samt Gegner macht auch
im Sega-Universum mächtig Spaß.
Alles
in allem wird jeder Spielertyp
bedient: Freunde von Actionspektakeln,
Fans rasanter Hetzjagden um die Zeit,
geduldige Naturen beim Aufspüren von
wichtigen Gegenständen und nicht
zuletzt Grafikfetischisten.
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