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Blue Stinger: Daten & Fakten 

Hersteller: Activision 

Sprache: englisch/dt. Untertitel
Spielerzahl: 1 Spieler
Umfang: 1 GD-Rom
VMU:  ?? Blöcke
VGA-Box: kompatibel
Vorgänger: -
Nachfolger:

 

Blue Stinger Spielbericht

Mit "Blue Stinger" wurde 1998 eines der ersten DC Games veröffentlicht. Das, an die "Resident Evil" Serie (DC, PS, PC) angelehnte, Spielprinzip ist so einfach wie spaßig: Sie laufen als mit zwei Helden, wahlweise Rettungsspezialisten Eliot Ballade oder Waffenexperten Dogs Bower, quer durch die Abschnitte einer Insel und begegnen dort vielen, mittelmäßig animierten Gegnern, die sie ausschalten müssen, um das Geheimnis der, von einem Meteor getroffenen, Insel zu lüften..

Die Grafik ist recht bunt gehalten, und unterstützt die Atmosphäre nicht anäherend eines Resident Evils. Trotzdem wirkt der Gesamteindruck sehr ordentlich. Vor allem die gelungenen Explosionseffekte sind ein Augenschmaus. Auch die Gegner können gefallen, sind aber, wie weiter oben erwähnt, nur mit durchschnittlichen Animationen versehen.

Natürlich reizt "Blue Stinger", wie bei fast jedem Launch-Game, die Konsole noch nicht aus. Deshalb kann man "Blue Stinger" grafisch nicht mit heutigen Toptiteln wie "Headhunter" vergleichen. 

Der Sound unterstützt, ebenso wie die Grafik, ungemein das Gruselfeeling von "Blue Stinger" . Die Ohren werden mit feinstem Sound verwöhnt. Wenn man z.B. ein von hinten nahendes Monster hört, steigert dies sofort den Adrenalin-Spiegel und plötzlich hört man - wieder zu Gunsten des Spielspasses - seinen eigenen Herzschlag.

In "Blue Stinger" läuft man als einer der beiden Helden durch die, anders als in ersten "Resident Evil"-Games, durch die in Echtzeit berechneten Level und muss seine Gegner - häufig zu Zombies mutierten Mitarbeitern - töten, um in der packenden Story weiterzukommen. Aus Spoilergründen möchte ich dazu aber nicht mehr erwähnen.

Ein Multiplayer Modus fehlt in "Blue Stinger" gänzlich. Dies wäre auch wenig Sinnvoll gewesen, da Massenschlachten á la Q3 oder UT (indizierte Spitzenshooter) in Blue Stinger einfach nicht passen würden. Die Online-Fähigkeit des Dreamcast unterstützt "Blue Stinger" (z.B. zu Gunsten eines Kooperativ-Modus wie in "Phantasy Star Online") leider auch nicht.

Pro & Contra: 
+ tolle Story
+ klasse Sound
+ Gruselatmosphäre
- leider keine Innovationen
- schlecht gemachte Dialoge

Kommentar:

"Blue Stinger" ist ein überzeugender Titel für die Dreamcast. Die Story ist packend, die Grafik auch ganz gut und der Sound sowieso. Kurz und Bündig: Wer auf Action-Adventures steht, sollte bei einem günstigen Angebot beruhigt zugreifen. 

 

Shenmue Screenshots 

 

von rapax

 

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